Presse News

UWE WEGMANN Vereinstrainer des Jahres            Quelle: Liechtensteiner Volksblatt
Gewinner des Abo-Journals In der Fußballschule von Uwe Wegmann  
Alpenbomber Wegmann zu Besuch                                     Quelle:
Besuch vom Alpenbomber                                                  Quelle: www.vfl-bochum.de
Rückkehr in die alte Heimat                                                                  
USV verpflichtet UWE WEGMANN als Trainer                Quelle:USV Eschen-Mauren
Profitraining in Hoppingen                                                   Quelle:Webseite hsvg.net
Benefizspiel zugunsten der Selbsthilfegruppe Mukoviszidose Allgäu
Der Leiter seiner eigenen Fußballschule und erfolgreiche Spielertrainer des FC Kempten
Uwe Wegmann "Fußballer des Jahres"                                                  
Alpenbomber Uwe Wegmann brachte den Spieler Thomas Rathgeber zum Probetraining beim VfL Bochum an der Castroper Straße vorbei.              Quelle: www.vfl-bochum.de
 

UWE WEGMANN

Vereinstrainer  der  des Jahres

TRIESEN - Der Liechtensteiner Fussballverband hat erstmals die LFV-Awards durchgeführt. Ausgezeichnet wurden der Spieler des Jahres, der Vereinstrainer sowie der Nachwuchsspieler des Jahres. Zudem wurde der Preis «Freiwilliger des Jahres» vergeben.

 LFV-Awards-Moderator Georges Lüchinger im Gespräch mit dem «Trainer des Jahres» Uwe Wegmann (rechts) vom USV Eschen-Mauren.
Vor rund 200 Gästen im Triesner Gemeindesaal wurde es eine gelunge Veranstaltung zwischen Ehrungen und verschiedenen Show-Acts. LFV-Präsident Reinhard Walser zeigte sich sehr zufrieden. «Es war eine gute Entscheidung, die LFV-Awards ins Leben zu rufen», so der Präsident. «Die erste Veranstaltung war ganz hervorragend und wir werden das jetzt jedes Jahr fortsetzen.»
Als «Spieler des Jahres» wurde Martin Stocklasa ausgezeichnet. Der 30-Jährige setzte sich gegen Franz Burgmeier, Mario Frick, Peter Jehle und Michele Polverino durch. Doch leider konnte «Stocki» die Trophäe nicht persönlich entgegennehmen. Er ist bereits mit seinem Verein, der SV Ried, in der Vorbereitung auf die Rückrunde der österreichischen Bundesliga, wurde aber telefonisch zugeschaltet. «Ich freu mich wahnsinig und fühle mich sehr geehrt», waren Stocklasas Worte, als er von seiner Wahl erfuhr. «Es ist eine Bestätigung für mich für das vergangene Jahr. Ich bin sehr dankbar für den Titel!»
Weiter Schritt für Schritt
Die Bekanntgabe des Spielers des Jahres bildete den Schlusspunkt der LFV-Awards. Zuvor gab es den Preis als bester Nachwuchsspieler für David Hasler (FC Basel), den des besten Trainers an Uwe Wegmann (USV) sowie den Ehrenpreis für den «Freiwilligen des Jahres» an Gebhard Oehri (USV).
«Ich habe vielleicht ein bisschen mit dem Preis gerechnet», erklärte David Hasler stolz und grinst. «Aber die anderen Jungs sind auch alle top. Vielleicht wurde ich gewählt, da ich schon länger im Nationalteam spiele. Die Auszeichnung heisst für mich aber auch, dass ich nicht die Füsse hochlegen kann, sondern Schritt für Schritt weitermachen und dranbleiben muss. Und: Vielleicht klappts dann auch mal mit der Wahl zum Fussballer des Jahres.»
Und die Familie Hasler räumte gleich noch einen zweiten Preis ab. Denn Davis Grossvater Gebhard Oehri wurde mit dem Preis für sein ehrenamtliches Arbeiten beim USV Eschen-Mauren geehrt. «Zuerst einmal muss ich sagen, dass alle ehrenamtlichen Helfer diesen Preis verdient hätten. Beim USV habe ich ausser Torwart und Schiedsrichter schon alles gemacht», berichtete Oehri sichtlich gerührt. «Und besonders stolz bin ich auf meinen Enkel David, der hoffentlich so weitermacht und sich seine Träume erfüllt.»Einen weiteren Preis für den USV gab es bei der Trainerwahl. Dort setzte sich Uwe Wegmann gegen Michael Nushöhr (Balzers) und Marco Rissi (Schaan) durch. Für Wegmann eine Bestätigung der vergangenen eineinhalb Jahre im Unterland. «Es freut mich riesig, denn es zeigt, dass meine Mannschaft das gut umsetzt, was wir uns vorgenommen haben», weiss der ehemalige Bundesligatorjäger. «Zudem passt es beim USV, von Präsident Horst Zech angefangen, einfach.»
Zwei Preise für den USV
Für das Showprogramm waren Sänger Martin Beck, er singt bei den Heimspielen der Nationalmannschaft die Hymnen, sowie Supertalent-Teilnehmerin Julia Star zuerst jeweils einzeln und abschliessend als Duett auf der Bühne. Comedian Markus Linder begeisterte das Publikum mit seinem Song über den FL-Fussball sowie den LFV-Rap zu Beifallsstürmen.
Liechtensteiner Volksblatt
  Uwe Wegmann (USV) bester Vereinstrainer

Martin Stocklasa (Ex-USV) bester Fussballer

David Hasler (Ex-USV) bester Nachwuchsspieler

Gebhard Oehri (USV) Ehrenpreis für den Freiwilligen des Jahres

Gewinner des Abo-Journals In der Fußballschule von Uwe Wegmann

Alpenbomber Wegmann zu Besuch

Bochum, 08.07.2009, Michael Eckardt

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St. Gallen. Er hat nach Jochen Abel und Jupp Kaczor die meisten Bundesliga-Tore für den VfL Bochum geschossen und wurde in seinen acht Bochumer Jahren liebevoll „Alpenbomber” gerufen. Uwe Wegmann besuchte die Mannschaft des VfL Bochum im Trainingslager.

Und wann immer sich die Gelegenheit ergibt, frischt Uwe Wegmann seine Kontakte zum VfL auf. Wie im derzeitigen Trainingslager. Bereits am Montag schneite Wegmann, inzwischen 45 Jahre alt, aber schlank und rank wie früher, herein. Er lebt im Allgäu, kennt den Säntispark aus eigener Anschauung, weil er hier schon unter den Trainern Saftig und Schafstall Schweiß vergossen hat, und war am Dienstag selbst als Coach gefordert. Wegmann trainiert derzeit in Liechtenstein den USV Eschen-Mauren, der in der 3. Schweizer Liga um Punkte ringt und nun beim österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau gefordert war.

Bis vor zwei Jahren hat Uwe Wegmann noch selbst gespielt, relativ hoch sogar – beim bayerischen Oberligisten Kempten. Doch inzwischen, sagt er, „fehlt die Schnelligkeit”. Dass er nie die Fußballlehrer-Lizenz gemacht hat, bedauert er, „einerseits”, ist sich aber „andererseits” nicht ganz sicher, ob er sich das Profigeschäft - mit allen Konsequenzen - überhaupt antun wolle.

Sommer-Fußballschule

Als zweites Standbein betreibt der 45-Jährige in der Heimat eine Sommer-Fußballschule, die auch von Touristen frequentiert wird. Weil er, wie er sagt, „früher ganz gut gewirtschaftet” hat, obwohl es damals noch nicht die großen Spielergehälter gab, kommt der „Alpenbomber” von einst, der immer noch hin und wieder mit der aus Essen stammenden Ex-„Kobra” Jürgen Wegmann verwechselt wird, ganz gut über die Runden.

 Quelle:      

 

 

TRAININGSLAGER08.07.2009 - 16:30

Besuch vom Alpenbomber

Acht Jahre war er Bochums Nummer 7: Uwe Wegmann gehörte zu den Torjägern der 80er und 90er Jahre bei unserem VfL. Dementsprechend groß war das Hallo, als der „Alpenbomber“ Anfang der Woche seinen alten Verein im Trainingslager besuchte.

Mit 52 Toren liegt Uwe Wegmann in unserer Bundesligastatistik auf Platz drei. Rechnet man die 22 Treffer dazu, mit denen er in der Spielzeit 1993/94 den VfL zurück in die Bundesliga schoss, würde er gar Jochen Abel (60) und Hans Walitza (53) überholen. Verdienste, die man dem sympathischen 45-Jährigen jedoch nicht anmerkt. Zurückhaltend, aber aufgeschlossen steht der gebürtige Allgäuer am Trainingsplatz des FC Abtwil-Engelburg.

 

Als er auf www.vfl-bochum.de erfuhr, dass sein ehemaliger Verein nur gut 100 Kilometer von seiner Heimat Burgberg die Zelte aufschlage, habe er sofort Funny Heinemann angerufen. „Mit ihm stehe ich noch regelmäßig in Kontakt. Ich habe ihn gefragt, ob ich beim Trainings vorbeischauen könne und er hat sofort zugesagt.“

 

Besonders oft sehen sich die beiden ehemaligen Teamkollegen nicht. Uwe Wegman trainiert den liechtensteiner Club USV Eschen-Mauren, der in der dritthöchsten Spielklasse der Schweiz kickt, und betreibt darüber hinaus eine Fußballschule. „Beides macht mir Riesenspaß. Das Profigeschäft hat mich nach meiner aktiven Karriere nicht so gereizt. Jetzt ist es dafür sicherlich zu spät“, sagt der A-Lizenz-Inhaber, der darüber jedoch nicht traurig ist. „Vom Typ her passe ich sicherlich besser zu einem Amateurverein.“

Ungeachtet dessen verfolgt er jedoch aus der Ferne noch sehr regelmäßig, was in Bochum passiert. „Ich habe zehn Jahre in der Stadt gelebt, und der Verein ist mir ans Herz gewachsen.“ Wie geht es den beiden Christas? Was macht Herr Altegoer? – Uwe Wegmann möchte alles ganz genau wissen.

Auch wenn ein paar graue Haare die schwarze Lockenpracht zieren, verändert hat sich der 45-Jährige kaum. „Zieh dir Klamotten über. So wie du ausschaust, kannst du hier noch locker mithalten“, ruft ihm Funny Heinemann zu. Doch Uwe Wegmann winkt dankend ab. Im Mittelpunkt zu stehen ist nicht sein Ding. Viel lieber gibt er darüber Auskunft, was der VfL in der nächsten Saison erreichen kann. „Man musste keinen Leistungsträger abgeben. Das Team ist eingespielt und hat schon in der Rückrunde gezeigt, dass sie aus der schlechten Hinrunde gelernt hat.“ Deshalb auch seine optimistische Prognose: „Sie werden wieder etwas früher den Klassenerhalt schaffen und mit ein bisschen Glück die ein oder andere Überraschung schaffen.“

 

Das würde dann auch Sohn Jordi freuen. Der Siebenjährige ist zwar in der Schule fast ausschließlich von Bayern-Fans umgeben, doch Wegmann Senior setzt alles daran, dass er ein Bochumer Junge wird. „Er hat auf jeden Fall Sympathien für den VfL“, strahlt der Papa, der neben dem Sohn auch noch eine neunjährige Tochter – Michelle – hat.

Zum Abschluss noch eine Frage: Wen aus dem VfL-Kader würde Wegmann denn gerne zu seinem lichtensteiner Club mitnehmen? Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: „Stanislav Sestak. Seine Schnelligkeit, seine Dynamik, seine Technik: Er besitzt beeindruckende Fähigkeiten.“ Zur Bestmarke von Uwe Wegmann ist es für den Slowaken allerdings noch ein weiter Weg: Aktuell hat Stani 22 Bundesligatore auf seinem Konto.

Wer Näheres über die Fußballschule von Uwe Wegmann erfahren möchte: www.uwewegmann.de

Quelle: www.vfl-bochum.de

 

 

USV verpflichtet UWE WEGMANN als Trainer

 

(Bericht USV Eschen-Mauren)

Der USV Eschen/Mauren trennt sich auf Ende Saison 2007/2008 vom Trainerstab Roland Jäger, Kruno Papec und Jürgen Walser. Torhütertrainer Walser legt seine Funktion aus beruflichen Gründen nieder, während die Verträge des Trainerduos Jäger/Papec nicht mehr verlängert werden. Der USV Eschen/Mauren weist darauf hin, dass die beiden Trainer mit dem Aufstieg in die Erste Liga die vom Verein vorgegebene Zielsetzung mehr als erreicht haben. Er gratuliert und dankt für die geleistete Arbeit recht herzlich und wünscht für die Zukunft alles Gute. Eine Vertragsverlängerung kam nicht mehr zustande, weil die Doppelbesetzung der Trainerposition, aufgrund der Erfahrungen in der zu Ende gehenden Saison, von Seiten des USV Eschen/Mauren nicht als ideale Lösung eingestuft wurde.

Neuer Trainer der frischgebackenen Erstligamannschaft wird der 44jährige Deutsche UWE WEGMANN. Er unterzeichnete heute einen Einjahresvertrag mit der beidseitigen Option für eine Verlängerung um ein weiteres Jahr. Wegmann ist kein Unbekannter in unserem Land. Als Spielertrainer stieg er in der Saison 2000/2001 mit dem FC Vaduz in die damalige Nationalliga B, heute Challenge League auf, wo er ein Jahr später auch seine Profikarriere beendete.

Im Jahr 1985 begann beim VfL Bochum für den Stürmer seine Bundesligakarriere. Im Jahre 1987 wechselte Wegmann zum tieferklassigen Nachbarn Rot-Weiss-Essen und kehrte1989 zum VfL Bochum zurück. 1993 stieg er mit dem VfL Bochum trotz 13 erzielten Treffern zum ersten Mal in die Zweitklassigkeit ab, aber wurde in der Saison 1993/94 mit 22 Toren Torschützenkönig der 2. Bundesliga und schaffte mit dem VfL den ersten sofortigen Wiederaufstieg des Vereins in die Bundesliga. Nach acht Jahren, 214 Bundesligaspielen und 52 Bundesligatoren für die Westfalen, entschied sich Uwe Wegmann nach erneutem Abstieg des VfL in der Saison 1994/95 für die Bundesliga und wechselte 1995 zum 1. FC Kaiserslautern. Mit ihm feierte er im Jahre 1996 mit dem Gewinn des DFB-Pokals den größten Erfolg in seiner Laufbahn. Während seiner Karriere als Fußballprofi brachte er es auf 240 Bundesligaspiele, in denen er keine rote Karte erhielt und zudem 54 Tore erzielen konnte.

1997 wechselte er dann zum FC Lugano. 1999 wurde er Spielertrainer beim FC Vaduz, wo er 2002 seine aktive Profikarriere ausklingen ließ. Uwe Wegmann eröffnete danach eine Fussballschule und war zudem noch Spielertrainer und anschliessend bis anfangs Frühjahr diese Jahres Trainer beim Allgäuer Bayernligisten FC Kempten.
 

 

Profitraining in Hoppingen  (Bericht Webseite hsvg.net)

Als kleines Fußball-Mekka im Juniorenbereich entpuppt sich zurzeit der Hoppinger SV. Nach dem Besuch des „DFB-Mobils“ vor Wochenfrist gastierte am gestrigen Mittwoch im Rahmen der Fußball-Aktion „Die große Talentförderung“ der Fa. Bitburger der Ex-Profifußballer Uwe Wegmann zum Profitraining in Hoppingen.  

Dieser sympathische Fußballer hat sich auch nach seiner aktiven Karriere u.a. beim VfL Bochum, Rot-Weiß Essen und dem 1. FC Kaiserslautern, ganz dem Fußball verschrieben. Im Allgäu betreibt er eine Fußballschule und ist als Trainer des Bayernligisten FC Kempten aktiv. „Ich gebe nicht nur meinen Namen für diese Fußballschule her, sondern trainiere selbst. Dies ist meine Philosophie“, so Uwe Wegmann, der dabei von zahlreichen Profis aus seiner aktiven beim VfL Bochum, wie z.B. Rob Reekers, Toni Schreier, Andreas Wessels oder dem aktuellen Co-Trainer von Borussia Dortmund Ralf „Katze“ Zumdick unterstützt wird. In seiner Jugend spielte er 13 Jahre in Sonthofen, bevor er in die große weite Fußballwelt zog. „Diese gesammelten Erfahrungen möchte in den Nachwuchskickern vermitteln, sie auf ihrem Weg in eine etwaige Fußballkarriere unterstützen, oder Ihnen einfach nur die Freunde an diesem Sport weitergeben“, so Uwe Wegmann. 

Auch mit dieser professionellen Einstellung trat er in Hoppingen auf. Bereits eine Stunde vor dem offiziellen Trainingsstart traf er dort ein, sprach den Trainingsablauf mit den Verantwortlichen ab, und bereitete die einzelnen Trainingsstationen auf dem Fußballfeld vor.  

Nach einer kurzen Begrüßung und seinem sportlichen Werdegang startete Uwe Wegmann mit ca. 40 A- und B-Jugendlichen der Fußballvereine aus dem Stadtgebiet Harburg das Profitraining mit neuen Trainingsbällen der Fa. Bitburger. Mit der Unterstützung der Juniorentrainer Thomas Stelzenmüller und Helmut Beck wurde nach einem „knackigen“ Aufwärmprogramm mit Koordinationsübungen, Technikübungen an mehreren Stationen durchgeführt. Den Jugendlichen funkelten natürlich die Augen, als sie von einem Ex-Fußballprofi Tipps und Kniffe erhielten, und mit einem Übersteiger an ihm vorbeizogen. Nach einer kurzen Pause wurden Spielzüge über mehrere Stationen geübt, und natürlich durfte das Abschlußspiel mit mehreren Mannschaften gleichzeitig nicht Fehlen. Uwe Wegmann stellte sich dabei auch ins Tor, und natürlich waren die Jungs ganz heiß dem Profi ein Tor zu schießen. Dabei kam der nötige Spaß nicht zu kurz.  

Nach ca. zwei Stunden Training waren die Jungs ausgepowert und glücklich. In einer anschließenden Besprechung beantwortete Uwe Wegmann sämtliche Fragen und schrieb fleißig Autogramme. Mit einem Lob an die schmucke Sportanlage in Hoppingen, und den besten Wünschen an die Juniorenfußballer beendete er mit den Schlussworten „Also auch weiterhin immer richtig Gas geben“ einen erlebnisreichen Fußballabend. Mit seiner ruhigen und kompetenten Art und Weise hat er dabei in Hoppingen viele Freunde gewonnen. Der 1. Vorsitzende des Hoppinger SV Reinhold Jung bedankte sich bei Uwe Wegmann, der Fa. Bitburger und bei Jugendleiter Klaus Stubenrauch, der diese Talentförderaktion organisiert hatte. Hoppingens Ortsvorsteher und Stadtrat Josef Dollinger, selbst früher ein aktiver Fußballer, war von diesem Training begeistert, „Hätte ich die richtigen Schuhe an, würde ich selbst noch mittrainieren“ flachste er am Spielfeldrand.

Im Sportheim des Hoppinger SV fachsimpelte Uwe Wegmann anschließend mit den anwesenden Juniorentrainern und Fußballbegeisterden, erzählte so manche Anekdote aus seiner aktiven Fußballzeit, und erfüllte weitere Autogrammwünsche. Nachdem auch in Hoppingen Fußballer seiner Qualität gesucht sind, antwortete er auf eine Anfrage von Hoppingens 1. Vorsitzenden Reinhold Jung mit einem Lächeln auf den Lippen, „Dann spiele ich höchstens als Torjäger in eurer AH-Mannschaft. Für dies dürfte meine Kondition noch ausreichen“.

 

 

Benefizspiel zugunsten der Selbsthilfegruppe Mukoviszidose Allgäu

Ein Team aus Ex-Bundesligaspielern trat am 9. Juli 2005 zu einem Fußballspiel gegen die Alpenkicker, namhafte Spieler aus dem Allgäu, an. Außerdem spielte der FC Kempten gegen die Kicker vom TSV Burgberg. Alles für einen guten Zweck. Dazu hatte der TSV Burgberg ein umfangreiches Rahmenprogramm gestaltet. Bei gutem Wetter und ebenso guter Stimmung erlebten rund 1000 Gäste einen phantastischen Fußballtag. Der Erlös des Tages, 2000 Euro, ging an die
Selbsthilfegruppe Mukoviszidose Allgäu. Es freuten sich über die Spende: v.l.:
Rosemarie Ortwein, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Mukoviszidose Allgäu,
Uwe Wegmann, Dieter Greif und Peter Morbitzer, Vorstand TSV Burgberg.

Der Leiter seiner eigenen Fußballschule

und erfolgreiche Spielertrainer des FC Kempten, Uwe Wegmann, ist von den Lesern der Allgäuer Zeitung mit großer Mehrheit zum Fußballer des Jahres 2005 gewählt worden. Damit würdigten Fußball-Fans und Jury Wegmanns Engagement in der vergangenen Saison, in der er mit dem FC Kempten nicht nur den Einzug in die Bayernliga schaffte, sondern mit seiner offensiven Spielweise und herrlichen Toren die Zuschauer  faszinierte, so die Allgäuer Zeitung in ihrer Würdigung.

 

 

 

 

 

 

VfL testet Thomas Rathgeber

Alpenbomber Uwe Wegmann brachte am Mittwoch, 09. November 2005, den Spieler Thomas Rathgeber zum Probetraining beim VfL Bochum an der Castroper Straße vorbei.
Der 20-Jährige spielt unter Spielertrainer Wegmann erfolgreich beim FC Kempten in der Oberliga Bayern. In den zurückliegenden 16 Partien der laufenden Saison erzielte der Rechtsfuß neun Tore und gilt als sehr kopfballstark.

Uwe Wegmann, der von 1985 bis 1995 für den VfL stürmte und 52 Tore in der Bundesliga sowie 22 Zweitligatore für erzielte, hält große Stücke auf den Jungen, der auch in der Bayernauswahl bei einem Auswahlturnier in Duisburg-Wedau auf sich aufmerksam machte. Rathgeber wird bis Freitag morgen mit den Profis trainieren und am Samstag wieder mit dem FC Kempten beim Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von Greuther Fürth auflaufen.

Quelle: www.vfl-bochum.de

Thomas Rathgeber im Interview

Nach dem Probetraining Anfang November ging alles ziemlich schnell für den 20-Jährigen: Tribünengast bei den Heimspielen des VfL, Besuch mit seinen Eltern in Bochum und fortwährender Kontakt zum VfL. Die Entscheidung für Bochum und gegen andere Vereine fiel Thomas Rathgeber leicht, denn in Bochum sieht der BWL-Student die besten Möglichkeiten, sich zu entwickeln.


Hallo Thomas. Herzlich Willkommen beim VfL Bochum. Glücklich, dass jetzt alles unter Dach und Fach ist?

Ich freu mich echt, dass alles so schnell geklappt hat. Es war für mich natürlich etwas stressig, da ich alles ohne Berater irgendwie selber machen musste. Aber dafür hat es wunderbar funktioniert. Wir waren nach dem Probetraining Anfang November immer in Kontakt, dann hat man mir einen Vertrag angeboten und jetzt ist es toll, ein Teil vom VfL Bochum zu sein.

Den Transfer hat der "Alpenbomer" Uwe Wegmann in die Wege geleitet. Wie ist dein Verhältnis zu Uwe?

Uwe und ich haben ein super Verhältnis zueinander. Er hat den Kontakt mit dem VfL hergestellt und mir die Verantwortlichen bekannt gemacht. Beraten hat er mich letztlich nicht, aber das habe ich ja auch ganz gut so hinbekommen.

Uwe Wegmann hat eine ordentliche Statistik in Bochum hinterlassen: Bei 244 Einsätzen kam Wegmann auf stolze 84 Tore. Hast du viel vom Spielertrainer bei deinem alten Verein FC Kempten gelernt?

Ich glaube, ich habe einiges von Uwe mit auf den Weg bekommen. Er hat mich super gefördert in Kempten. Allein dadurch, dass er mich immer aufgestellt hat, konnte ich mich gut weiterentwickelt. Wenn man immer mit so einem guten Spieler trainiert und spielt, lernt man natürlich auch Einiges. Vielleicht habe ich mir ja ein paar Tricks und Kniffe abschauen können.

Wo liegen deine fußballerischen Stärken?

Ich glaube, wenn man aus der Oberliga kommt, ist alles noch verbesserbar am eigenen Spiel. Und wo meine Stärken sind, sollen lieber andere beurteilen.

Du studierst zurzeit BWL an der Uni in Augsburg. Brichst du deine Studium ab oder immatrikulierst du dich an der Ruhr-Uni Bochum?

Der jetzige Stand der Dinge ist, dass ich dieses Semester keine Klausuren mehr schreiben kann, da die Prüfungsphase erst im Februar beginnt. Dann kommen drei Monate Semesterferien und danach will ich mal gucken, wie ich mich eingelebt habe, wie es mit dem Training klappt und ob es möglich ist, weiterzustudieren. Das entscheide ich dann kurz vorm nächsten Sommersemester.

Was setzt du für Erwartungen an deinen Wechsel von Kempten nach Bochum?

Ich möchte mich schnell einleben und dann möglichst viel lernen. Vielleicht schaffe ich es, in der Rückrunde schon mal in den Kader zu rutschen. Das wäre toll und dafür werde ich hart an mir arbeiten.

Ist der Sprung von der Oberliga in die Zweite Bundesliga nicht ein großes Wagnis?

Ich überzeugt, dass ich das Potenzial habe, in der Zweiten Liga bestehen zu können und vielleicht auch in der Bundesliga zu spielen, sonst hätte ich den Sprung von der Oberliga nicht gewagt. Ich bin sicher, dass ich diesen großen Schritt packen kann. Ich werde mich im Training reinhängen, so viel es geht von den anderen Spielern mitnehmen und dann werde ich mich hoffentlich früher oder später etablieren können.

Neben dem VfL Bochum waren noch andere Vereine stark an deiner Person interessiert. Warum fiel die Entscheidung zugunsten des VfL Bochum aus?

Das stimmt, ich habe auch mit anderen Vereinen gesprochen und bei anderen Vereinen vorgespielt. Aber in Bochum lief es vom Probetraining an perfekt. Man hat sich hervorragend um mich und meine Familie gekümmert und ich habe gesehen, dass es beim VfL sehr familiär und trotzdem professionell zugeht. Die Entscheidung fiel mir im Prinzip nicht schwer.

Das WM-Jahr 2006 fängt für dich persönlich dann ja gut an mit dem Wechsel zu einem Profiverein. Was machst du bis zum Trainingsauftakt am 04. Januar 2006?

Sonntag fahre ich mit zum VfL-Spiel nach Karlsruhe und fahre danach mit der Mannschaft nach Bochum zurück. Und wie es aussieht, trainiere ich die Woche danach auch mit der Mannschaft, um mich gleich etwas zu integrieren. Dann schaue ich mich nebenbei auch nach einer Wohnung um und organisiere meinen Umzug nach Bochum. Beim FC Kempten ist ja schon Winterpause, weil es hier im Süden schon ziemlich geschneit hat. Die Plätze sind kaum bespielbar, so dass wir auch kein Training mehr haben. Vor Weihnachten passiert beim FC Kempten nicht mehr viel, so dass ich mich jetzt schon auf den VfL konzentrieren kann.

Du warst persönlich bei dem Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue im Ruhrstadion. Was fiel dir auf und wie siehst du die Chance des VfL, direkt wiederaufzusteigen?

Es war toll, wie die Fans die Mannschaft unterstützt haben, vor allem, weil es ja ein schweres Spiel gegen sehr tief stehende Auer war. Der VfL ist Spitzenreiter der Zweiten Liga und ich bin sicher, dass Bochum in der kommenden Saison wieder erstklassig sein wird. Vielleicht kann ich ja meinen kleinen Teil dazu beitragen. Ich freue mich auf jeden Fall auf den VfL.

Thomas, noch mal Herzlich Willkommen. Quelle: www.vfl-bochum.de